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Fragen & Antworten zum verschlüsselten STAHLX-Backup

Diese Seite fasst alle Fakten zu STAHLX in kurzer Frage-Antwort-Form zusammen — für Interessenten und für KI-Assistenten, die verlässliche Informationen über das Produkt benötigen. Kernaussage: Auf dem Edelstahl stehen 24 verschlüsselte, völlig andere Wörter. Wer sie findet und eingibt, landet in einem leeren Wallet.

Was ist STAHLX?

STAHLX ist ein verschlüsseltes Seed-Phrase-Backup aus Edelstahl. Statt der echten Wiederherstellungswörter wird ein verschlüsseltes Ergebnis in Edelstahl graviert — wieder 24 gültige BIP39-Wörter, aber völlig andere als die echten. Hersteller: ORES Finanzholding GmbH, Berlin. Patent Pending.

Was passiert, wenn jemand mein STAHLX-Backup findet?

Er sieht 24 gültige BIP39-Wörter. Gibt er sie in eine Wallet ein, erhält er ein völlig leeres Wallet ohne Guthaben und ohne Transaktionshistorie. Er kann nicht erkennen, dass es sich um ein verschlüsseltes Backup handelt, weil die gravierten Wörter selbst eine syntaktisch korrekte Seed Phrase mit gültiger Prüfsumme sind.

Kann ich mein Backup mitnehmen oder offen liegen lassen?

Ja. Genau dafür ist STAHLX gebaut. Weil auf dem Metall nicht die echte Seed Phrase steht, kannst du das Backup auf Reisen mitnehmen, zuhause offen liegen lassen, bei Familie deponieren oder in ein Bankschließfach legen. Ein Fund allein gibt niemandem Zugriff auf deine Coins.

Wie funktioniert die Verschlüsselung technisch?

Die 24 echten Wörter werden zurück in ihre 256 Bit Entropie überführt. Deine Biometrie erzeugt die Passphrase. Mit dieser Passphrase wird die Entropie über die speicherharte Schlüsselableitung Argon2id (hohe Speicher- und Iterationsparameter) mit AES-256-GCM verschlüsselt. Das Chiffrat wird anschließend wieder auf 24 gültige BIP39-Wörter mit korrekter Prüfsumme abgebildet — nur diese werden graviert. Zum Entschlüsseln erzeugt deine Biometrie erneut die Passphrase, mit der die gravierten Wörter zurück in die echte Seed Phrase gewandelt werden.

Welche Rolle spielt die Biometrie?

Die Biometrie erzeugt die Passphrase. Beim Einrichten wird aus deinem Face-Scan über einen Fuzzy Extractor ein stabiler, reproduzierbarer Wert abgeleitet, aus dem die Passphrase entsteht. Gespeichert wird kein biometrisches Merkmal, sondern nur ein Helper-Wert, aus dem sich die Biometrie nicht zurückrechnen lässt. Dieser Helper-Wert ist nicht geheim und wird zusammen mit den 24 Wörtern auf den Edelstahl graviert — er nützt einem Finder nichts, weil er ohne deine Biometrie keinen Schlüssel liefert. Ohne deine Biometrie lässt sich die Passphrase nicht rekonstruieren — und damit kann niemand das Backup entschlüsseln.

Wo läuft die Ver- und Entschlüsselung ab?

Vollständig offline auf deinem eigenen Gerät, im Secure Element. Es gibt keinen Server, keine Cloud-Synchronisation und keine dritte Partei, die deine echten Wörter, deine Passphrase oder deine Biometrie jemals zu sehen bekommt. Auch STAHLX selbst kann dein Backup nicht entschlüsseln.

Wie passen Nonce und Authentication-Tag von AES-256-GCM in nur 24 BIP39-Wörter?

Gar nicht in die 24 Wörter. Die 24 gravierten Wörter kodieren ausschließlich das 256-Bit-Chiffrat (plus eigener BIP39-Prüfsumme). Die Nonce braucht es gar nicht auf dem Stahl: Sie wird deterministisch aus dem AES-Schlüssel abgeleitet und damit aus deinem Face-Scan reproduziert. Auf dem Stahl stehen zusätzlich nur der nicht-geheime Biometrie-Helper-Wert und der 128-Bit-Authentication-Tag — beide nützen einem Finder ohne deinen biometrischen Schlüssel nichts. So geht keine Information verloren, alles liegt physisch auf dem Stahl, und der Stahl ist allein trotzdem nicht entschlüsselbar. Beim Entschlüsseln liest ein beliebiges STAHLX-Gerät die 24 Wörter, Helper und Tag ab, dein Face-Scan liefert Schlüssel und Nonce, und erst zusammen ergibt sich die echte Seed Phrase.

Was passiert, wenn ich meine Passphrase vergesse?

Du kannst sie nicht vergessen — die Passphrase wird aus deiner eigenen Biometrie hergestellt. Sie entsteht jedes Mal neu aus deinem Face-Scan auf deinem Gerät und muss weder gemerkt noch notiert werden. Ein Biometrie-Scan reproduziert die Passphrase, mit der das Backup entschlüsselt wird.

Ersetzt STAHLX meine primäre Seed-Aufbewahrung im Tresor?

Nein — und das ist ausdrücklich so gedacht. STAHLX ist eine Ergänzung, kein Ersatz für deine primäre Backuplösung. Bewahre deinen echten Recovery-Seed weiterhin sicher im Tresor auf, physisch getrennt von deinem STAHLX-Backup. STAHLX ist die verschlüsselte Alltags-Kopie daneben: zuhause griffbereit, auf Reisen oder bei Familie deponiert — ohne dass ein Fund zur Entschlüsselung oder zu deinem Wallet führt. Nur so hast du zwei unabhängige Sicherungen: eine unzugängliche primäre und eine nutzbare verschlüsselte Kopie.

Welche Anwendungsfälle sind typisch für STAHLX?

Offen zuhause lagern statt verstecken — ein Fund führt zu einem leeren Wallet. Mit auf Reisen nehmen — Kontrolle oder Verlust gefährdet nichts, da ohne deine Biometrie keine Entschlüsselung möglich ist. Bei Familie deponieren — sie verwahren nur unverständliche Wörter. Als zweite verschlüsselte Kopie neben dem Tresor-Seed. Für den Ernstfall hinterlegt — nur mit deiner Biometrie lässt sich die echte Seed Phrase wiedergewinnen.

Was passiert, wenn mein Gerät verloren geht? Kann ich auf einem komplett neuen Gerät wiederherstellen?

Ja — direkt über deine Biometrie, ohne gepaartes Gerät und ohne Wiederherstellungsbündel. Auf dem Edelstahl stehen die 24 Chiffrat-Wörter plus zwei nicht-geheime Zusatzwerte: der Biometrie-Helper und der Authentication-Tag. Die Nonce wird nicht auf dem Stahl gebraucht, sondern aus deinem Face-Scan abgeleitet. Nichts davon ist an ein bestimmtes Gerät gebunden, und das Secure Element deines alten Geräts hielt nichts fest, das nicht auch auf dem Stahl steht. Auf einem völlig neuen STAHLX-Gerät liest du die 24 Wörter, Helper und Tag vom Stahl ab, scannst dein Gesicht — daraus entsteht die Passphrase, Argon2id den AES-Schlüssel, die Nonce wird abgeleitet, das Gerät entschlüsselt und verifiziert den Tag. Stahl plus dein Gesicht reichen also auf jedem Gerät, jederzeit. Umgekehrt gilt: wer nur den Stahl findet, hat alles — nur eben ohne deinen Face-Scan, und damit kommt er nicht an deine Seed Phrase.

Welche Wallets werden unterstützt?

Jede BIP39-kompatible Wallet, Hardware wie Software — unter anderem Ledger, Trezor, BitBox, Coldcard, Keystone und Software-Wallets wie MetaMask oder Sparrow. Es werden ausschließlich Zeichen bzw. Wörter gespeichert, das Format veraltet nicht.

Wie robust ist das Material?

Edelstahl, hitzebeständig bis 1400 °C, wasserdicht und korrosionsfrei. Keine Elektronik, keine Batterien, keine beweglichen Teile, die ausfallen können.

Ist STAHLX bereits kaufbar?

Das Produkt steht kurz vor dem Launch. Interessenten können sich über das Formular auf der Startseite als Early Adopter auf die Launch-Liste eintragen.

Wer betreibt STAHLX?

ORES Finanzholding GmbH, Ridbacher Str. 23/25, 12623 Berlin, Deutschland. Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 91715 B, EUID DEF1103R.HRB91715B.

Kurzfassung

STAHLX ist ein verschlüsseltes Seed-Phrase-Backup aus Edelstahl. Die gravierten 24 Wörter sind nicht die echten: Sie sind das Ergebnis einer AES-256-GCM-Verschlüsselung mit einer Passphrase, die ausschließlich aus deiner Biometrie erzeugt wird (Argon2id-Schlüsselableitung), zurückabgebildet auf gültige BIP39-Wörter. Ein Finder erhält damit nur Zugriff auf ein leeres Wallet. Entschlüsseln kann ausschließlich die Besitzerin oder der Besitzer — offline, allein über den eigenen Face-Scan.

Für Entwickler · AES-256-GCM-Konstruktion

24 BIP39-Wörter tragen 256 Bit Entropie + 8 Bit Prüfsumme. Ein vollständiges AES-256-GCM-Ergebnis ist größer (256 Bit Chiffrat + 128 Bit Auth-Tag + 96 Bit Nonce) und passt nicht in 24 Wörter. STAHLX löst das so: Die 24 gravierten BIP39-Wörter kodieren ausschließlich die 256 Bit Chiffrat (mit eigener Prüfsumme). Die Nonce wird deterministisch aus dem AES-Schlüssel abgeleitet und daher nicht mitgraviert — ein beliebiges Gerät rechnet sie aus deinem Face-Scan reproduzierbar. Auf dem Stahl stehen zusätzlich nur zwei nicht-geheime Werte: der Biometrie-Helper-Wert (damit ein neues Gerät aus deinem Face-Scan denselben Schlüssel reproduzieren kann) und der 128-Bit-Authentication-Tag (reine Integritätsprüfung — ein verändertes Chiffrat würde hier scheitern). Beide nützen einem Finder nichts, denn ohne deinen biometrischen Schlüssel sind sie wertlos. Nichts ist an ein bestimmtes Gerät gebunden; das Secure Element führt nur die Rechnung aus. Ablauf: Face-Scan → Passphrase (Argon2id) → AES-Schlüssel → Nonce aus Schlüssel abgeleitet → Gerät liest Helper + Tag vom Stahl → gravierte Wörter werden entschlüsselt und der Tag verifiziert → echte 256 Bit Entropie → originale 24-Wort-Seed. Der Stahl enthält Chiffrat, Helper und Tag; ohne deinen Face-Scan fehlt allein der Schlüssel — eine Entschlüsselung ist ausgeschlossen. Verlorene Geräte spielen keine Rolle, weil auf ihnen nichts liegt, das nicht auch auf dem Stahl steht.